Hilfe für trauernde Kinder und Jugendliche. Diakonie Stiftung Osterholz
Die Diakonie-Stiftung Osterholz hat 2004 den ambulanten Hospizdienst ins Leben gerufen und kümmert sich seitdem um die Förderung der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. Zum Aufgabenspektrum gehört auch die Trauerarbeit. Um eine wichtige Facette der täglichen Arbeit konnte sich das Diakonische Werk in Osterholz-Scharmbeck aber bislang mit den gegenebenen Mitteln nicht kümmern – Trauerarbeit für Kinder und Jugendliche.
Die Diakonie möchte hier Abhilfe schaffen und in den nächsten Monaten eine Anlaufstelle für trauernde Kinder und Jugendliche anbieten.
Trauer von Kindern und Jugendlichen ist ein Prozess, der individuell verläuft, sehr persönlich ist und vorhandene Erfahrungen von Verlust und Bewältigungsstrategien impliziert. Den unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Trauer muss „Raum“ gegeben werden. Und Kinder benötigen tatsächliche Räume, in denen ihre Form der Trauer ein eigenständiger, weitestgehend unbelasteter Prozess sein darf.
Kinder und Jugendliche trauern anders. Sie benötigen eine altersgerechte Begleitung, die sich in spielerischen sowie kreativen Methoden oder auch in speziellen Bewegungsangeboten zeigen kann.
Das Diakonische Werk möchte Räumlichkeiten im Stadtgebiet von Osterholz-Scharmbeck anmieten, ausstatten und altersspezifische (Gruppen)-angebote für trauernde Kinder und Jugendliche in der Region anbieten. Um diese Arbeit personell abzusichern, werden zwei entsprechend ausgebildete und geeignete Fachkräfte beschäftigt, sowie ehrenamtlich Mitarbeitende ausgebildet.
Die Finanzierung des Angebotes ist mit eigenen Mitteln der Stiftung nicht zu 100% realisierbar und besonders die Erstausstattung der Räumlichkeiten stellt eine besondere Hürde dar. Mit der Begünstigung durch die Wolkenschieber soll besonders der Start dieser wichtigen und notwendigen Einrichtung unterstützt werden.



